Treffen von Jogy´s  Forum/MC Saarwellingen im Saarland und Jahres-Tour 2014

28.08.14
Gegen 15 Uhr traf Harald aus Hamburg bei Thomas ein. Bernd und Peter fuhren gegen 20.30 Uhr ab Hamburg Volkspark los und wollten gegen 22:30 Uhr ankommen. Wir wollten am Samstag in Saarwelligen sein und entschieden uns daher, am Donnerstagabend uns bei mir zu treffen, um dadurch ca. 5 Std. einzusparen.
Die Bratkartoffeln waren vorbereitet und hungrig waren wir bereits auch. Da kam ein Anruf: wir kommen später... es wurde eine Nachtfahrt unter Vollgas, für Peter und Bernd. Derweilen gönnten Harald und ich mir bereits ein Bierchen. 22 Uhr; verzweifelter Anruf eines Wolfes.......hab mich hinter einen LKW geklemmt.......nun ist Bernd weg.....murmelte da Peter ins Handy...stehe Brunautal..... aber freundliche Autofahrer gaben ihm Bescheid, dass da gleich noch so ein Moped käme.
22:45 Uhr die Beiden sind eingetroffen und hatte mächtig Hunger mitgebracht. Geile Laune, Bier, USO12 und die ersten Geschichten kreisten um den Tisch. Danach erst mal die Route besprechen. Es war nach Mitternacht als sich Harald und ich satt und müde zurückzogen. Die beiden anderen wollten draußen noch eine Zigarette rauchen gehen….
29.08.2014
Moin Moin Welt..........keine Reaktion der Beiden die auf dem Sofa in meiner Stube schlafend lagen......na dann mal die Anlage mit Joe Cocker volle Pulle aufgerissen.....nix. Erst nach dem Wegziehen der Bettdecken wurde die Beiden etwas wach. Erstmal Frühstück dann geht das schon dachte ich mir. Wecken war um 4 Uhr da wir gegen 5 Uhr starten wollten. Wir kamen aber doch erst gegen 6 Uhr los.....ich glaube der USO war zu lecker. Um Strecke zu machen fuhren wir auf die BAB Richtung Hannover. Kurz vor Hannover fing es dann an....Regen...Regen…Regen. Wir wollten dann die geplante Ausfahrt 35 (Rinteln) nehmen......haben wir gedacht :-) naja dieses Mal war es Bernd der beim Neigen seines Kopfes Richtung Tank.....ein Geschwindigkeitsrausch bekam und an der Ausfahrt vorbei blies....wie sollte es auch anders sein.....auch der andere Kreidlerfahrer Peter...blies an der darauf folgenden Ausfahrt auch noch vorbei....na das kann was werden...Nach vielem hin und her fanden wir doch wieder zusammen. Bad Oeynhausen verließen wir dann die BAB und begaben uns auf die L 235 Richtung Frankenberg. Immer wieder ein Regenschauer und die Raucherpausen wurden gern genutzt. Bad Arsen im Gasthaus Phönix aßen wir erst mal Schnitzel, Strammen Max und Schnippelbohneneintopf...nicht falsch verstehen, jeder was anderes :-). Natürlich begegnet man immer auf alte Kreidlerfahrer die gern mit uns ins Gespräch kamen. Nach dem Essen wurden wir alle etwas träge mussten aber noch einiges an Strecke schaffen. RAUF aufn Bock tönte es nur und die Fahrt ging weiter. Am Edersee befuhren wir die Landstraße mit schönen Kurven. Unser Ziel war Dillenburg, nur regnete es so stark, dass wir 10 km vor Dillenburg in eine Pension gingen (Bauernstube Eichenburg) Unsere Mopeten durften wir in einer Garage sicher abstellen. Wir aßen sehr gut und das Nachtlager rief sehr früh.
30.08.2014
Gegen 7.45 Uhr ging es ab zum Frühstücken. Wir hatten bereits ca. 400 km zurückgelegt und nur um die 290 km bis Saarwellingen vor uns. Das sollte zu schaffen sein. Wir kamen dann aber nur 10 km, da sich der Gaszug von Haralds Ultra verabschiedet hatte. Raucherpause. Nach ca. weiteren 140 km gab es erst mal Kaffee und Kuchen. Die Weiterfahrt lief gut, so dass wir gegen 15:30 Uhr in Saarwellingen eintrafen. Wir spulten bis dahin 700 km ab.
Mit großem Hallo wurden wir von Werni, Klaus vom MC Saarwellingen und Olli (aus Hamburg) empfangen. Viele staunende Gesichter bei der Begutachtung unserer Mopeten sowie beim Blick auf die Nummernschilder HH, SE, PI, SFA........ähm.....wo ist den euer Anhänger. Nach einer kurzen Pause suchten wir unser Quartier. Nach dem Duschen wurden wir freundlicher Weise von Klausi per KFZ (danke hier an dieser Stelle durch uns Nordlichter.....ach ja und auch das zurückfahren(nicht ganz mehr geradeaus schauend könnend)) abgeholt.
Was für ein riesiges Moped Treffen vom SC Saarwellingen und dem Forum von Jogy. Ein tolle Organisation. Es wurde einiges geboten. Der Motorenprüfstand war belagert. Ein guter Freund knackte die 16 PS am Hinterrad mit seiner roten Hercules Ultra. Es gab reichlich zu essen, dass Schwenkfleisch war der Hammer und zu trinken gab es so manchen Kurzen. Es gab auch Pokale für weiteste Anreise, schönstes Moped, größte Gruppe … Mit einer Medaille der weitesten Anreise wurden wir gewürdigt.
Des Weiteren wurden die schönsten Umbauten, Originale sowie beste Restauration mit Medaillen gewürdigt. Eine große Tombola durfte auch nicht fehlen. Die größte angereiste Truppe bekam ein Fass Bier. Es gab live Musik und das Tanzbein sowie Luftguitarren wurden auch geschwungen. Der Abend war rundum super und die Veranstalter haben sich mächtig ins Zeug gelegt. Hier nochmal einen Großen Dank an Werner, Rainer, Klaus und diversen Helfern. Es waren ca. 300 (?oder mehr) Mopeds auf dem Treffen.
31.08.2014
Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es zurück zum Platz, da wir uns noch von allen verabschieden wollten. Kurz vor Mittag kamen wir aber auch erst los und fuhren Richtung Frankreich. Ein Foto wurde geschossen und wir waren alle noch sehr erschlagen vom Vortag.
Bernds Kreidler klapperte sehr komisch und wir hielten an einer Tankstelle in Saarlouis an um nachzusehen. Als wir das Hinterrad so betrachteten schlugen wir die Hände über den Kopf zusammen......von sieben Streben war eine komplett und zwei andere in Folge halb durchgebrochen. So etwas hatte bis dahin keiner von uns gesehen. Nicht vorzustellen was da bei 80km/h vollbeladen auf der Landstraße oder gar BAB hätte passieren können......Schutzengel können ja bis 120km/h fliegen, also Glück gehabt. Eine Weiterfahrt war erst einmal gestoppt. Was tun......Harald und Peter machten sich auf den Weg zum Treffen, um zu schauen, ob sie ein anderes Hinterrad besorgen können. Derweilen hatten BERND telefonischen Kontakt mit Werner Debusmann und es wurde uns ein Speichenhinterrad eines Kreidlerfreundes des MC Saarwellingen vorbeigebracht, dass er aus seinem eigenen Fahrzeug ausbaute und dann auch sofort zu uns brachte. Wir bauten das Hinterrad ein. Als Peter und Harald den Platz in Saarwelligen verließen, fiel die Zündung komplett von Peters Kreidler aus. Etwa 1,5 Stunden später trafen die beiden auf der Tankstelle ein. Zwischenzeitlich goss es aus Kübeln. Da Bernds Kreidler wieder fit war, genossen wir bei strömenden Regen in der Tanke noch einen heißen Kaffee und fuhren dann weiter Richtung Kaiserslautern. Auf der BAB wurden aus Kübeln Fässer.....was für ein Wolkenbruch und wir mitten drin...nasse Füße...iwo. Kurz vor Heilbronn dann ein Stau, glücklicher Weise standen wir direkt an der Ausfahrt, die wir dann auch spontan nahmen. Pudelnass wie wir waren suchten wir eine Unterkunft die wir in einem kleinen Durchgangsort auch fanden. Wir waren die einzigen Gäste...die Heizung wurde angedreht, dass Wasser angestellt, der Herd an geschmissen und die Köchin/Inhaberin aus Ungarn servierte uns etwas mit ungarischen Touch. Ein Bierchen noch zum Abschluss und ab ins warme Bett.
01.09.2014
Sinsheim war unser heutiges Ziel. Das Wetter spielte mit. 16 Grad, kein Regen, schöne Kurven Richtung Kaiserslautern. Zuvor war aber noch ein Abstecher zur Rennstrecke nach Hockenheim angesagt. Dort angekommen, schauten wir auf der Tribüne diversen AMG Fahrzeugen beim Driften zu. Auch das Museum war interessant und wir waren überrascht wie viel Rundenrekorde aufgestellt wurden. Viele seltene Mopeds und Autos waren dort ausgestellt bis hin zum Dragster. Nach dem Besuch ging es weiter und wir fuhren Richtung Sinsheim. Kurz nachdem wir auf der Schnellstraße waren bemerkten wir, dass Bernd mit seiner Kreidler Probleme bekam. Er schlingerte hin und her und bekam sein Moped gerade noch so unter Kontrolle. Sein Lenkkopflager machte Probleme......das kenne ich, hatte es im letzten Jahr am eigenen Leibe erleben müssen. Also Lenkkopf nachgezogen und es ging wieder weiter. 11:30 Uhr Sinsheim wir sind da. Ab zum Museum.......wir standen noch nicht mal richtig, da hielt ein altes BMW Gespann neben uns an, er war ein Mitarbeiter des Museums und staunte nicht schlecht, wollte auch nicht wirklich glauben, dass wir aus Norddeutschland über Saarwellingen nun hier eintrafen. Als Anerkennung unserer langen Anfahrt schenkte er jedem ein Kaffee Gutschein, den wir dankend angenommen haben.
Im Museum schauten wir uns nur die Motorräder und die Kreidler Ausstellung an. Nach ca. 1,5 Stunden herumlaufen und auch staunen, wie z.B. das Motorrad von Burt Munro aus Neuseeland, der ab 1962 auf einer selbst modifizierten Indian mehrere Geschwindigkeitsrekorde aufstellte, war zum Greifen nah. Den ließen wir uns dann noch den Kaffee schmecken. Die ausgestellten Kreidler und auch seltenen Motoren ließen unsere Herzen schneller schlagen.
Es wurde schon spät und wir hatten noch keine Bleibe, daher suchten wir uns einen Camper, der auch schnell gefunden war. Ups FKK….ach egal für eine Nacht…war eh unangenehmes Wetter und zum Glück nichts los. Das Essen war aber trotzdem ok und das Bier schmeckte ebenfalls. Ab in Schlafsack und gegen 23 Uhr war dann auch Ruhe eingekehrt.
02.09.2014
7 Uhr ….Nacht zu Ende….zusammenpacken aufladen und los ging es, da es kein Frühstück vor Ort gab suchten wir uns einen Bäcker auf der Strecke. Über Sinsheim Richtung Lützelbach zur Fa. Heumann. Beim Fahren zeigte Bernd auf seinen Tacho, Nadel wech….Kopfschütteln mit leichtem Grinsen unterm Helm war zu erkennen. Es dauert nicht lange und Bernd zeigte erneut aber dieses Mal auf seinen Drehzahlmesser……ups…..Megagrinsen unterm Helm und energisches Kopfschütteln war die folge….da auch der Zeiger sich verabschiedet hatte. Bernd im Pech, naja und es sollte nicht das letzte Ereignis sein, denn kurze Zeit später hatte er Probleme mit seiner Schaltung. Im Inneren verabschiedete sich seine Schaltfeder…..aber unter erschwerten Bedingungen konnte Bernd schalten und weiterfahren. Er musste bei jedem Schaltvorgang den Fußschalthebel mitnehmen, da der Schalthebel immer unten blieb. Bei Heumann angekommen bekamen wir erstmal einen Kaffee. Meine mitgebrachten RL Speichen tauschte ich durch. Für Bernd hatte er leider keine Ersatzteile. Nach kurzer Zeit fuhren wir dann wieder weiter Richtung Hanau. Plötzlich tauchte das Grünberg Syndrom wieder auf…..also….grins….den Weg nicht findend im kreisfahrend und das mehrfach wie zuvor bei einer anderen Urlaubstour in Grünberg. Doch da, der direkte Weg der Sonne entgegen fanden wir doch noch die richtige Strecke aus dem Dorf Bündigen. In Lollar trafen wir gegen 18:30 Uhr auf dem Camper ein. Zelte wurden schnell aufgestellt, Peter kredenzte uns einen Kaffee per Campingkocher. Wir planten für den Folgetag die Route und quatschten noch etwas dummes Zeug. Den Tag ließen wir Revue passieren und erfrischten uns. Am Abend gingen wir zu Fuß in den Ort und aßen gut zu Abend. Auch hier schmeckte das eine oder andere kühle Getränk. Müde und satt ging es zum Camper zurück und die Schlafsäcke riefen.
03.09.2014
Gegen 7 Uhr verließen wir den Camper ohne Frühstück und auch hier versuchten wir den richtigen Weg zu finden und das gefühlte 27 Mal……nein verfahren tuen wir uns nicht…..nein. In einer Bäckerei mussten wir Harald ein wenig zurück halten, was war los…..da wollte doch so eine Verkäuferin für ein…ihr kennt das…so ein klitzekleines Stück Butter, sage und schreibe 45 Cent haben…..nee was für eine Aufregung……naja ab dafür und weiter ging es. Hey, was das, dachte sich der lange Peter und bog plötzlich nach links ab…..steil einen Berg hinauf….aha ein Burgruine. Ok auf dem Schotterparkplatz unsere Mopeten abgestellt sahen wir die Burg Heiligenberg und erkundeten die Gegend. Bernd und Harald blieben unten auf dem Parkplatz da Haralds Moped Vergaserprobleme hatte….sie war bockig. Peter und ich ginge die gefühlten 50% Steigung zur Ruine hoch. Auf halber Strecke zwang die dünne Luft…..oder die Raucherlunge von Peter den Langen in die Knie. Trotzdem schafften wir es oben anzukommen und genossen die grandiose Aussicht auch bis Kassel.
Als Peter und ich wieder auf dem Parkplatz ankamen sahen wir ein Blinkerglas zersplittert liegen. Auf die Frage was denn hier passiert, antwortete Bernd, dass er noch versucht hatte dorthin zu spurten aber seine Kreidler legte sich wie in Zeitlupe, bedingt durch den weichen Boden, auf die Seite. Ergebnis: Blinker rechts zerstört. Bernd tüdelte kurzerhand eine durchsichtige Plastiktüte herum und so war es dann auch für ihn erledigt. Das Vergaserproblem wurde trotz kompletter Demontage und durchpusten alle Düse nicht gelöst und sie bockte weiter. Über eine Umleitung waren wir gezwungen über Witzenhausen zu fahren, was ja uns nicht schlimm erschien, bis wir plötzlich das Schild an der Straße sahen…..14% Steigung…oha Bernd runter in den ersten Gang und Vollgas. Da es aber auch für mich zu langsam wurde entschloss ich mich zumindest bis zum Scheitelpunkt hochzuschrauben. Ok….das lange Stück bergab lockte mich und ich düste mit Harald den Berg runter. Nach gefühlten 10 Minuten kam aber niemand also fuhr ich zurück. In einer Kurve sah ich Peter hektisch mit der Warnweste winken und dann auch das Problem. Bernds Kreidler hat es augenscheinlich wieder getroffen….Kupplungsproblem extrem nichts ging mehr. Karre gestunken wie Sau und etwas lange Gesichter. Peter in seiner ruhigen gelassenen Art legte die Kreidler vorsichtig auf die Seite und schraubte dann den Motor mit Bernd auf. Die Kupplungsbelege wurden von vorn nach hinten getauscht sowie leicht mit Schmirgelpapier bearbeitet. Das Öl war nicht mehr zu gebrauchen und wurde durch 2-Taktöl ersetzt. Thomas Gaszug war auch lose und wurde nachgespannt, danach ging es wieder weiter, Bernd sagte noch ….ich mache mal vorsichtig. Ich setzte mich dahinter und sicherte ihn mit Warnblinkanlage ab aber dabei blieb es nicht. Nachdem er den Scheitelpunkt erreicht hatte drehte er seine Kreidler voll aus.
Auf dem Camper Weratal stellten wir unsere Zelte auf, ließen wieder den Tag passieren machten etwas Inspektion an unseren Mopeds. Gingen dann wie immer gut essen, ja und das Bier schmeckte auch aus dieser Region. Der Kaffee zur Nacht mundete auch und müde schliefen wir ein.
04.09.2014
6:30 Uhr wir packten unsere Mopeten und gegen 7:45 Uhr verließen wir den Camper. Über Witzenhausen wollten wir Richtung Göttingen fahren. Beim Bäcker gab es Kaffee und belegte Brötchen danach ein kurzer Tankstopp und weiter ging es auf die B27 Richtung Göttingen. Nach 17 km waren Peter und Harald weg. Bernd und Thomas hatten den Kopf auf dem Tank, da es schön bergab ging. Nach kurzer Zeit merkten sie das sie allein waren. Sie fuhren wieder zurück und fanden die anderen Beiden auf einem Rastplatz. Peter lag unter seiner Kreidler und schraubte an seiner Zündung. Die Kontakte hatten sich verabschiedet sagte Peter und zeigte uns das abgelöste Plättchen vom Hammer. So viele Kontakte hatte Peter auch nicht mehr dabei und das eingebaute hatte keine 500 km überstanden. Also dreht die Karre zu hoch oder Fabrikationsmüll, eher wohl das letztere. Ein Mokick Kontakt wurde montiert und nach Zusammenbau ging es mit verminderter Leistung etwa 7000 U/min weiter. Einbeck war angesagt aber bevor wir ankamen musste Peter erneut zur Feineinstellung Hand an dem Kontakt anlegen. Leider ließ sich der Kontakt nicht einstellen und der Kontakt musste raus. Irgendwo in einer Ecke seiner Materialkiste fand sich noch ein anderer. Dieser wurde eingebaut und laut Peters Aussage lief sie wie geschnitten Brot.
Am Museum in Einbeck (PS-Speicher) angekommen verbrachten wir ca. 3,5 Stunden und waren mehr als erstaunt und angenehm überrascht. Klasse wie die Zweiräder in Szene gesetzt wurden. Es gab Motorräder die man noch nie gesehen hatte unter anderem eines, indem der Sternmotor im vorderen Speichen Rad verbaut war. Auch die Abteilung der Autos war super ausgestattet. Das Museum können wir nur empfehlen. Danach gingen wir noch in die Altstadt und aßen Kuchen und tranken Kaffee. Der Himmel meinte es gut mit uns und das Fahren machte wieder richtig Spaß.
unser nächstes Ziel war die Villa Löwenherz in Lauenförde. Abgesprochen war das Thomas die letzten 50 km mit Navi vorfahren sollte, da Bernds Kreidler vermehrt Probleme mit der Kupplung bekam. Thomas blinkte links……..noch 40 km bis zur Villa…..doch Peter blies rechts an ihm vorbei…..und alle anderen hinterher…..48 km noch bis zur Villa…….nach einer Weile bog Peter dann wieder links ab…..wieder 40 km bis zur Villa…..dann so 4 km weiter es ging wieder bergauf stoppte uns ein Feldweg…..ok….Sackgasse also alles wieder zurück….und Bernds Kreidler quälte sich sichtlich…44 km aber dieses Mal ohne Kompromisse, mir nach so die Aussage von Thomas. Ab Höxter dann wollte die Kreidler nicht mehr, dass schalten war ein Qual und doch schaffte es die Kreidler bis zur Villa. 16:30 Uhr….Schnauze voll und guter Rat teuer. Da Thomas sich in dieser Gegend ein wenig auskannte und er sich erinnerte, dass einen Ort weiter in Blankenburg ein Motorradhändler ansässig ist. Ein kurzer Anruf und fragte nach Kreidler RS Kupplungsscheiben. Und tatsächlich sagte er, dass er eine Kiste mit Kleinkram hätte und diese mal durchschauen würde. Thomas fuhr kurzerhand zum Motorradladen Möller. Dort angekommen wurde sein Moped erst einmal bestaunt….Thomas sagte nur: sind mal kurz von Hamburg über Saarland bei einem Treffen des MC Saarwellingen über Höxter zu ihm gefahren…..leichtes Grinsen bei allen. Auf den Preis angesprochen, sagte Herr Möller nur: „ Dies ist ein Werbegeschenk.“ Hier nochmal ein fettes Dankeschön, denn so war die Weiterfahrt gesichert. Wir plauderten noch ein wenig und dann fuhr Thomas mit geknatter wieder zurück zur Villa. Dort warteten bereits die drei anderen und hatten die Kreidler auf die Seite gelegt. OP am offenen Herzen scherzten wir. Kupplungslamellen getauscht alles zusammengebaut und sie machte wieder das was sie machen sollte. Moped fertig, Essen fertig, Bier fertig….und der Lehrling Thomas durfte offiziell ein Freier50ger sein. (Grins) Peter musste natürlich auch noch ein wenig schrauben, da seine Kreidler sonst auf Entzug ist…..Rücklicht wurde erfolgreich instand gesetzt. Ab an die Bar….selbst getanzt wurde den Abend noch….also die Villa ist schon klasse und was für richtige Biker. Irgendwann ging es ab ins Bettenlager und alles schnarchte synchron.
05.09.2014
7:00 Uhr aufgestanden bis 8:30 Uhr rumgegammelt und ab zum Frühstück. Einiges an Blödsinn erzählt und gegen 9:30 Uhr ging es los. Abfahrt gen Norden über Hameln, Celle, Bergen. Kurz vor Hannover machten wir eine Rast bei Mc Donald. Kurzes Kaffeeschlürfen und weiter ging es. Beim Losfahren fuhr ein Autofahrer rücksichtslos rückwärts und fuhr beinahe Bernd an. Thomas fuhr hinterher um an der Ampel mal höflich gegen die Fahrerscheibe zu klopften und dem Knallkörper die Meinung zu geigten. Die Strecke war ein Traum, das Flachland hat uns wieder und eine kurvenreiche Strecke gab es von der Villa Löwenherz bis Bergen. Auf einer Tankstelle verabschiedeten wir uns voneinander fuhren aber noch bis kurz vor Soltau zusammen. Nun nur noch nach Hause …..dann eine Frau in einem PKW, uns entgegen kommend, Ortsausgang, dabei einen LKW überholend, hätte uns fast frontal auf die Hörner genommen. Die bremste noch nicht mal, selbst der LKW Fahrer hupte wie verrückt um sie zu warnen. Wir konnten nur alle über den weißen Seitenstrich fahrend ausweichen. Nicht auszumalen was da passiert wäre…..sprich 5 Sekunden unaufmerksam von einem von uns und das kurz vor zu Hause.
In dem Sinne immer eine gute Fahrt.


Resümee:
1 Gaszug, 2 Kontakte, 5 Kupplungslamellen, 1 Hinterrad, 2 Tachonadeln
Thomas 1800 km, Harald und Bernd ca. 1950 km, Peter 2000 km.

 

 

Hier 2 Schmankerl:

Abschied mehr...

Zündapp Twin mehr...

 

 

Weitere Bilder, mehr...