Wikingertreffen 2014

Die Wikinger in Satrup (Nordschleswig-Holstein) hatten für den 17.05. zu einer Ausfahrt eingeladen.
Das ließen wir uns nicht nehmen. Mit 7 Teilnehmern sollte unsere Truppe dort aufschlagen. Leider musste einer absagen. Trotzdem ging es für 3 Leute auf eigener Achse und für 3 mit dem Trailer dorthin.
Von mir aus waren es 165 km und für Gonzo 234 km Anreise. Morgens um 7:00 wollten wir uns an dem Autohof Henstedt-Ulzburg treffen. Da kein Verkehr auf den Straßen war traf ich schon um 6:35 und Bernd 5 Minuten später. Wir hatten uns gerade häuslich niedergelassen, da dröhnte auch schon auch schon ein anderer Zweitakter von der Autobahn herüber. Es war Gonzo. Wir nicht lange pausiert, rauf auf die Autobahn in den dicken, nassen und kalten Nebel. Es war recht frisch diesen Morgen. Bei Kaltenkirchen wurden wir von einem dänischen Lastwagen überholt. Prima, nichts wie rein in den Windschatten und mit 90-95km/h ab nach Satrup. Es lief optimal. In Tarp, unserer Abfahrt, endete auch die Fahrt des LKW. Wir hatten echt Glück.
Durch diese Schlepperei waren wir natürlich zu früh am Ziel. Nach einem großen Hallo und ihr seid auch mal wieder in Satrup, gab es Frühstück. Kaffee zum Aufwärmen sowie leckere belegte Brötchen lagen schon bereit.
Nach und nach trafen die nächsten ein. Es waren für uns einige neue Gesichter dabei. Es ist schön das auch andere das Hobby für sich erkoren haben.
Nach einigen lockeren Gesprächen ging es dann los.
Start war in Satrup – Sterup – Wittkiel – Sandbek – Kronsgard – Kappeln – Thumby – Rieseby – Kosel – Ulsnis – Kiesby – Boel – Satgrup ca 120 km.
Es war ja ein prima Wetter. Die Sonne meinte es gut mit uns. An den verschiedenen Standzufahrten gab es dann ein steife Briese zum Abkühlen. Es lief alles gut soweit, bis wir nach Kiesby kamen. Da überholte uns der Lumpensammler und teilte uns mir das die gelbe Kreidler ausgefallen war. Ohh Bernd. Also ich wieder zurück. Da standen er und Gonzo. Keine Leistung mehr war die Antwort. Also Zündung? OK! Zylinderkopf runter. Nichts zu sehen. Zylinder runter. Oh je, das Nadellager hatte sich verabschiedet und den Kolbenring eingeklemmt. Erst mal alle Teile eingesammelt und kontrolliert. Es fehlte 1 Nadel. Nachdem Ralf verständigt wurde ging es mit dem Anhänger wieder zurück. Gottseidank ist Wolfgang ein Kreidler-Schrauber, der die erforderlichen Ersatzteile zu Hause hatte. Also Kolben nacharbeiten, Kolbenbolzen und Nadellager erneuert. Nach einigen gut gemeinten SPRÜCHEN und einer Stunde kam dann die Stunde der Wahrheit. Motor angeschmissen, läuft schon mal. Bernd kennt keine Schmerzen. Mit Vollgas vom Hof und Motor läuft. Puhh, das ging nochmal gut.
Nun konnten wir uns dem leckeren Barbecue widmen. Fleisch und Salate satt. Nach einigen Ratschlägen doch nicht mit dem Moped nach Hause zu fahren, entschied Bernd sich dagegen. Frisch gestärkt und pappsatt ging es dann abends wieder mit Vollgas zurück. Es lief blendend. Immer so mit 85-90 km/h auf der Autobahn wieder nach Hause. In Henstedt-Ulzburg trennten wir uns wieder. Es sind alle gut gekommen.
Wir hatten 450km auf der Uhr , Gonzo 590km; er kam ja aus Munster auf eigene Achse.

Mal sehen wie es nächstes Jahr wird.
Vielen Dank nochmal an den Touren-Guide und an die Verpflegungsstelle Anita und den Frauen!!!!!!

Harald