Die Hafentour


Nun endlich war besseres Wetter angesagt so das wir nun endlich die geplante Hafentour starten konnten. Ein bisschen Neblig war es zu Anfang doch aber wir lassen uns da doch nicht abschrecken. So kam dann doch der eine oder andere zum ausgemachten Startpunkt unsere beiden Altmänner und Originale kamen aus Buxtehude zum Treffpunkt .Wolfgang hatte eine kleine Zeitung dabei .... warum ? Damit die Brust nicht so kalt wird lachte er mich an. Nach und nach kamen die Stammtischler zum ausgemachten Treffpunkt .
Kurz nach 10 ging es dann auch los in Richtung Kattwykbrücke.
Die Kattwykbrücke führt als Teil des Kattwykdamms bei Moorburg über den Köhlbrand bzw die Süderelbe zur Elbinsel Wilhelmsburg. Sie wurde 1973 mit 53 Metern als Deutschlands höchste Hubbrücke eröffnet. Auf die Hubhöhe bezogen ist es sogar die höchste Hubbrücke der Welt.
Die Aussicht in den Hafen hier ist sehr schön kann man doch auf das CTA schauen Containerterminal Altenwerder .
Altenwerder ist eine Elbinsel und ein Stadteil im Bezirk Harburg in Hamburg. Er ist der einzige Stadtteil in Hamburg, der keine Einwohner mehr hat. 2001 nahm Europas modernster Containerterminal in Altenwerder seinen Betrieb auf. Rund 1,9 Millionen Containereinheiten werden hier von 65 vollautomatischen fahrerlosen Fahrzeugen mit Computerhilfe pro Jahr umgeschlagen. Allein der Friedhof des ehemaligen Fischerdorfes sowie die dazugehörige Kirche sind erhalten geblieben, die Kirche weithin sichtbar (derzeit noch) inmitten eines Grüngürtels - die Erweiterung des wirtschaftlich genutzten Areals rückt bedenklich näher
Weiter führte uns der Weg nach Moorburg an der neuen Kraftwerk vorbei . Von da ab an in sehr gemütlicher Fahrweise bis nach Neuenfelde kurz vor der SITAS Werft vorbei an Airbus und durch Finkerwerder vorbei bei unseren alten Mann dem Jörg P.

Bei Finkenwerder handelt es sich um eine ehemalige Elbinsel, die von der Norder und der Süderelbe umflossen war. Nach der Sturmflut 1962 wurde die Süderelbe, die zuvor bereits durch den vertieften Köhlbrand für den Schiffsverkehr bedeutungslos geworden war, kurz vor dem Zusammenfluß mit der Norderelbe zugeschüttet. Finkenwerder verlor dadurch seinen Inselcharakter.
Nun sollte es in der Hafen gehen über die Köhlbrandbrücke
Die Köhlbrandbrücke , abgekürzt KBB, ist eine der schönsten Brücken in Hamburg und auch ein Wahrzeichen dieser Stadt. Die Brücke verbindet auf einer Länge von 3,94 km (mit Auffahrten) die Freihafenteile Waltershof und Steinwerder und überquert dabei den Köhlbrand. Sie erreicht eine Höhe von 55 Metern über dem Wasser. 1987 widmete die Deutsche Bundespost eine 80-Pfennig-Briefmarke diesem Bauwerk. Als Straßenbrücke ist sie leider für Fußgänger nicht zugänglich. Nur einmal im Jahr gibt es eine Veranstaltung, die Fahrradsternfahrt, wo hunderte von Radfahrern sich auf der Brücke tummeln und die Aussicht auf Hamburg genießen können. Aber auch eine Fahrt mit dem PKW über die Brücke lohnt sich allemal.
Nun ein kleinen Abstecher zum Museum Schuppen 50 oder Hafen Museum Hamburg. Das Hafenmuseum Hamburg befindet sich mitten im Freihafen auf dem letzten und denkmalgeschützten Gelände eines Kaizungenensembles, dessen Struktur vor mehr als 100 Jahren angelegt wurde und mit nur kleinen Änderungen bis heute erhalten geblieben ist. Bis Ende der 60er Jahre ist hier über den Bremerkai der Südamerikaverkehr abgewickelt worden.
Das Hafenmuseum Hamburg hat den Südteil des Schuppen 50A und die daran liegende Freifläche von der Stiftung Hamburg Maritim gemietet. Hier wird eine Vielzahl von Exponaten gezeigt. Die Sammlung umfaßt Beispiele der materiellen Kultur der letzten 100 Jahre aus Güterumschlag, Schifffahrt, Schiffbau und Meerestechnik.
Auf der Pontonanlage im Hansahafen sind die schwimmenden Objekte des Museums zugänglich. Die komplette Sammlung wird durch ehrenamtliche Fachleute vermittelt: Fachleute, die ihr Arbeitsleben im Hafen verbracht haben oder die heute im Hafen tätig sind, vermitteln ihre Erfahrungen den Besuchern.
Der Eingang des Museums befindet sich im Kopfbau des Schuppens 50A. Hier sind ebenfalls der Museumsladen "Zampelbüdel" mit einem großen Angebot an hafentypischen Mitbringseln und die historische "Kaffeeklappe" untergebracht. Wie früher kann man hier für einen Kaffee anstehen.
Im Kaischuppen 50A, der noch in der historischen Bauweise und Struktur erhalten ist, sind die Sammlungsstücke auf 2500 qm im Schaudepot in Regalen nach Themen gelagert: Güterumschlag mit den Verpackungen, Transport- und Anschlagmitteln, Warenproben, der Containerrevolution und den verschiedenen Arbeitstätigkeiten. Schifffahrt auf der Elbe mit der Elbkarte und den Seezeichen, der Organisation der Schiffsverkehrslenkung und das Lotsenwesen. Hafen- und Bergungstaucherei, Meerestechnik als Service für Schiffahrt und Hafenbau. Schiffbau vom Entwurf hin zum Stapellauf und der Ausrüstung, Nietschiffbau und Schweißschiffbau sowie der Kessel- und Maschinenbau.
Im Außenbereich lagern zu Land freibewittert Van Carrier aus den Anfängen des Containerumschlags, Spreader und Fahrzeuge vom Terminalbetrieb wie Zugmaschinen, Trailer und ein Mooringcar, Großexponate wie eine Schiffbauhydraulikpresse und ein Stapellaufstopper sowie die erste Tsunamitonne aus Indonesien, die in Hamburg seinerzeit gebaut wurde. Am Kai finden sich verschiedene Beispiele von Kaikränen.
Hier machten wir ein wenig Pause um verloren gegangene wieder einzufangen. Es wurden ein paar Bilder gemacht und über den Hafen ... nein es wurde über Mopeds geschnackt Die Elbphilhamronie konnte auch von weiten angesehen werden .Wir fuhren dann weiter in Richtung neue Hafencity nach Rotenburg an der Elbe entlang . Rothenburgsort ist ein Stadtteil im Bezirk Hamburg Mitte. Er befindet sich östlich des Zentrums zwischen Nordelbe und Bille. Das ca. 8 km² große Gebiet wird im Norden durch Eisenbahnanlagen begrenzt. Während der überwiegende Teil aus Wohnbebauung besteht, liegen am östlichen Ende einige kleinere Gewerbebetriebe. Rothenburgsort ist ein klassisches Arbeiterviertel, die Bebauung besteht dementsprechend überwiegend aus großen Mietshäusern, die nach der vollständigen Zerstörung während des Feuersturms 1943 in den 1950er Jahren errichtet wurden. Rothenburgsort ist aber auch der Stadtteil, wo sich die ehemalige Schule am Bullenhuser Damm befindet
Nun ging es in die vier und Marschlande zum Zollenspieker einen Bekannten Ausflugziel für Biker. Die Marschlande liegen im Hamburger Bezirk Bergedorf. Sie bestehen aus den Stadtteilen Allermöhe Billwerden Moorfleet Neuallermöhe (seit 1. Januar 2011), Ochsenwerden Reitbrook Spadenland und Tatenberg Früher gehörte Moorwerde zu den Marschlanden, heute ist es ein Teil des Stadtteils Wilhelmsburg.
Die Marschlande werden meist zusammen mit den Vierlanden genant: Vier und Marschlande.
Hier werden Gemüse und Blumen angebaut sozusagen das Gegenteil zum Obstanbau des Alten Landes Neuenfelde und Jork
Am Zolli wurde dann die Wurstbude in Beschlag genommen und wie es sich gehört gab es Fischbrötchen und Wurst . Wir haben uns dann noch eine ganze Zeit unterhalten Bodo kam als Nachzügler noch . So machten wir uns weiter auf den Weg nach Geesthacht über die Elbe wieder Richtung Stove Schwinde Drage Laßrönne nach Hoopte immer der Elbe entlang am Deich wieder zu unserem Ausgangsort zurück. Es waren an diesen Tag nur 130 km diese wurde aber sehr gemütlich abgefahren wir bummelten so zu sagen der Elbe entlang
Es hat alle viel spaß gemacht unser Hamburg mal anders zu sehen und ich denke das wird nicht das letzte mal gewesen sein das wir diese Tour gemacht haben.
Ein großen Dank hier an Arno der sich bei der Ausarbeitung sehr viel Mühe geben hat!!

Gruß Ralf