Bikertreffen Beselich-Heckholzhausen bei Limburg an der Lahn!!

Es war wieder mal soweit. Der Urlaub rief und wir mußten wieder auf unsere Mopeds. Da wir ja dem Heckholzhausener Bikertreff letzten Urlaub zugesagt hatten, sind wir am 27.7. um 4 Uhr morgends bei Louis in der Süderstraße losgezogen. Das Wetter war, wie ihr ja noch in Erinnerung haben werdet, nicht besonders gut. Aber wir hatten Glück in der Höhe von Celle kam die Sonne raus und hielt bis nach Heckholzhausen durch. Die Fahrt dahin verlief normal. Die Mopeds liefen sehr gut. Leider kam ab Porta Westfalica die Erschwerniss der hüheligen Landschaft hinzu, die den 50ccm Motoren doch etwas zu schaffen machten.

So kamen wir dann abends in Beselich an und wurden mit einem lauten Hallo begrüßt. Unsere Mopeds wurden wieder mal bestaunt und die anderen Biker konnten sich nicht vorstellen mit den kleinen Dingern von Hamburg nach Beselich zu fahren. Unser guter Freund Stefan Thauer aus Frankfurt war schon mit seiner Kreidler Mustang da. Nachdem wir uns gut gestärkt hatten, ging es hinein in die Bikerrunde. Es hat viel Spaß gemacht und haben wieder einige nette Leute kennengelernt. Wenn wir die alle besuchen würden, bräuchten wir 1/2 Jahr Urlaub. Die Fete war toll, die Getränke schmeckten, die Mucke war Spitze; man konnte gut mitsingen. Es war hauptsächlich Musik aus den 70er und 80er. Der Samstag verlief trotz Regenschauern recht gut. Abends kam es dann zur Pokalverleihung. Diesmal haben wir unerwartet 2 Pokale verliehen bekommen, für die weiteste Anfahrt Männer und weiteste Anfahrt Club. Die haben wir natürlich mit stolz geschwellter Brust in Empfang genommen.

Am Sonntag sollte es eigentlich zum nächtren Treffen nach Enkenbach gehen. Leider hat der Wettergott nicht mitgespielt. So kamen wir erst sehr spät weg und deshalb haben wir beschlossen gleich Richtung Nürburgring zu fahren. Auf den Weg dorthin haben wir das schöne Lahntal durchfahren. Die Landschaft ist zum Mopedfahren einfach unbeschreiblich toll, trotz Regen. Am Nürburgring angekommen, ging es auf den Zeltplatz. Der war gottseidank leer, da am Ring keine Veranstaltung stattfand. Auf dem Platz konnte man teilweise noch die Überreste der Ausrüstung der letzten Camper sehen. Das Zeltaufbauen gestaltete sich etwas schwierig, da die Heringe nicht in den steinigen Boden wollten. Aber irgendwie ging es doch. Nach dem wir gut gegessen hatten ging es in die Falle. Uns steckte noch der wenige Schlaf des Wochenendes in den Knochen (Nachts ging die Temperatur runter auf 8°C). Montag war es wieder schön. DIe Sonne schien und so ging es ab zum Ring. Leider hätten wir erst ab 17Uhr30 unseren Runden :-)) drehen können. Da haten wir keine Lust zu. Dann es war in den Abendstunden sehr kalt. Walter Röhrl haben wir auch noch gesehen. Einige Tourensportwagen dreheten unter lautem Motorengedröhn und quietschen Reifen ihre Runden. Bei der Firmna DUCATI, die am Ring einen Verkaufladen hatten machten wir einen kleinen Besuch um für den kleinen Peter eine neue Regencombi zu kaufen. Die Alte hatte sich verabschiedet. In dem Laden bestaunten wir auch die alte INDIAN.

Am Dienstag ging es dann zurück in Richtung Villa Löwenherz. Dort blieben wir noch 2 Tage, begrüßten wieder die Edertalsperre, fuhren bei Günthers Kurve vorbei (er hat in der Woche erst ab 16Uhr auf) und erklommen den Köterberg. Die Aussicht war Fantastisch. An der Weser besuchten wir auch das Fährhaus, in dem schon Schröder Kaffee und Kuchen genossen hatte.

Nun wurde es langsam wieder Zeit den Heimweg anzutreten, Am Samstag war dann die Heimreise angesagt.

Alles in allem sind wir 1.920 km gefahren. 1 Kupplungsseil ist gerissen und ein Ständer abgebrochen. Ansonsten verlief die Reise wieder spitzenmäßig ohne Schäden an Gesundheit und Maschinen.

Hiermit allen Mopedfahrern einen schönen Gruß bis zur nächsten großen Tour. Wohin wird noch nicht verraten, es wird (hoffentlich) eine Überraschung

 

 

 

Text:HK
Foto:HK/HE
Design:HK

 





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